Was ist Bouldern?

 

Die geläufigste Definition für Bouldern ( englisch "boulder" = Felsblock) ist "Klettern ohne
Sicherung in Absprunghöhe über Fallschutzmatten". seit den 1970ern existiert Bouldern als
eigenständige Disziplin des Sportkletterns. Seither wächst die Zahl der Boulderinnen und
Boulderer stetig und es ist kein Ende in Sicht.
 
Warum Bouldern?
 
Früher wurden das Bouldern eher als Training und als Winterüberbrückung für das alpine
Sportklettern gesehen. Die Franzosen wussten schon
sehr früh, dass das Bouldern viel mehr als nur Training ist und ganz eigene Anforderungen an
den Menschen stellt. Wer glaubt, zum Bouldern müsste man sehr viel Kraft besitzen, liegt falsch.
Ebenso wichtig sind Beweglichkeit, Technik, räumliches Denken, Kreativität,
Motivation und Spaß. Diese Vielfältigkeit macht den besonderen Reiz aus, der nicht nur uns seit
Jahren in seinen Bann gezogen hat.
 Unabhängig vom persönlichen Niveau geht man gemeinsam mit anderen
Leuten Bouldern, feuert sich gegenseitig an, arbeitet gemeinsam an "Problemen" (die
Bezeichnung für Boulderrouten) oder gibt Hilfestellung, wenn jamend nicht weiter kommt.
 Wie kaum ein anderer Sport trainiert er den Körper ganzheitlich.
Körperkraft, Beweglichkeit, Koordination, Kondition... nichts wird ausgelassen. Allen
Schreibtischarbeitern sei zudem gesagt, dass Bouldern und klettern im Allgemeinen äußerst
gut für den Rücken ist, weshalb es auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird.
 Wer ein Bewegungsproblem, welches kurz zuvor noch unmöglich zu
bewältigen erschien, erfolgreich abgeschlossen hat, bekommt einen gewaltigen
Endorphinschub.
 
 
 
 
 
 
Wer bouldert?
 
Kurz gesagt: Männer und Frauen zwischen 8 und 99 Jahren. Bewegungsprobleme gibt es in
den Schwierigkeitsgeraden "Krabbelgruppe" bis zum superharten Profiprojekt. Jeder findet
beim Bouldern garantiert seine individuelle Herausforderung, ganz egal wie alt, sportlich oder
kräftig man isr. Man benötigt keine spezielle
Ausrüstung, es sind keine speziellen Sicherungstechniken erforderlich und eine eventuelle
Höheangst muss nicht überwunden werden. Für einen ersten Versuch reichen saubere
Turnschuhe und gemütliche Klamotte.
 
Nutzungsregeln
 
1. Allgemeines:
Durch seine Unterschrift bestätigt jeder Benutzer, dass er die Regeln zur
Benutzung der Boulderwand kennt und sich verpflichtet diese einzuhalten.
Verstöße gegen das Reglement können einen Verweis von der
Boulderwand zur Folge haben, ohne Anspruch auf Rückerstattung des
Eintrittspreises. Bei wiederholten Verstößen kann gegen den fehlbaren
Benutzer ein Hallenverbot ausgesprochen werden.
 
2. Eigenverantwortung und Risiken:
 
2.1. Rücksichtnahme
Die Benutzung der Boulderwand erfolgt auf eigene Verantwortung.
Das Bouldern ist mit Verletzungsrisiken verbunden, die vom Betreiber,
auch bei Einhaltung aller Regeln und der Anwendung großer Vorsicht
durch den Benutzer, nicht restlos eliminiert werden können. Während des
Aufenthaltes im Boulderbereich wird von jedem
Benutzer gegenseitige Rücksichtnahme verlangt.
2.2. Konzentration
Das Boulder erfordert ein entsprechendes Maß an Konzentration. Nach
Konsum von Alkohol, Betäubungsmitteln, Drogen oder ähnlichem sind
Aufenthalte im Boulderbreiches Jugendtreffs sowie dessen Nutzung
strengstens verboten. Der Aufenthalt im Sturzbereich von Boulderern ist,
abgesehen vom Spotten (siehe Punkt 3), untersagt. Das Sitzen auf den
 Matten ist nicht erwünscht.
2.3. Sturzgefahr
Jeder Boulderer muss sich den Verletzungsrisiken bewusst sein. Stürze
sind Teil des Sports und müssen ebenfalls trainiert werden. Bouldern ohne
Spotter ist generell erlaubt, sofern sich der Bouldernde der erhöhten
Risiken im Falle eines Sturzes bewusst ist. Die Betreiber lehnen bei
Unfällen explizit die Haftung ab.
2.4. Augen auf!
Jeder Benutzer ist verpflichtet, sich beim Personal über weitergehende
Sicherheitsvorkehrungen, die nicht durch dieses Reglement abgedeckt
werden können zu informieren und entsprechende Anweisungen
einzuhalten. Benutzer der Anlage sind aufgefordert, fehlbare Personen
zurechtzuweisen oder dem Personal zu melden.
3.Spotten:
Der Spotter versucht mit seinen Armen und Händen die Konsequenzen
aus einem Sturz des Boulderers so gering wie möglich zu halten,
insbesondere dessen Oberkörper und Kopf. Er kann aber in keinem Falle
für Verletzungen des Boulders verantwortlich gemacht werden. Boulderer
und Spotter müssen ungefähr dieselbe Körpermasse haben. Personen, die
des Spottes nicht mächtig sind, gibt das Hallenpersonal nach Möglichkeit
Instruktionen. 
4. Griffe und Tritte:
Das verändern von Griffen und Tritten ist ohne Einwilligung des Personals
nicht erlaubt. Lose Strukturen und andere Mängel an der Boulderwand
müssen dem personal umgehen gemeldet werden. Jeder Benutzer ist
sich des Risikos bewusst, dass sich Griffe und Tritte unter Belastung
drehen und im ungünstigsten Falle brechen können.
5. Kinder:
Minderjährige unter vierzehn Jahre dürfen in Begleitung einer
Aufsichtsperson an der Boulderwand klettern. Minderjährige von
vierzehn bis siebzehn Jahre dürfen nur nach Vorlage der schriftlichen
Genehmigung der Erziehungsberechtigten oder dessen gesetzlichen
Vertreters an der Boulderwand klettern. Das Herumrennen und Spielen im
Sportbereich ist verboten.
6. Gruppen:
Kurse dürfen nur mit vorheriger Genehmigung durch die Geschäftsleitung
abgehalten werden. Das Reservieren von Wänden oder Sektoren ist nur
nach Absprache erlaubt.
7. Personal:
Das Hausrecht übt der Jugendtreff der Stadt Preußisch Oldendorf und von
ihm Bevollmächtigten aus. Den Anweisungen des Personals ist in jedem
Fall Folge zu leisten. Bei Vandalismus, Diebstahl oder Betrug ist das
Personal verpflichtet die fehlbare Person der Polizei zu melden.
8. Ordnung und Hygiene:
Im Boulderbereich müssen stets saubere Schuhe getragen werden.
Das Bouldern ist nur in Kletterschuhen oder sauberen Turnschuhen
gestattet. Vor dem Klettern sind Ringe, Armbänder, Ketten, Kopfhörer und
anderer Schmuck abzulegen.
Auf den Matten ist Essen und Trinken nicht gestattet.
Im Jugendtreff der Stadt Preußisch Oldendorf herrscht generelles
Rauchverbot. beim Bouldern und Spotten ist das Telefonieren oder
Musikhören mit Kopfhörer nicht erlaubt.
9. Haftung:
Für Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit haften die Betreiber
nur bei fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung der Betreiber selbst
oder deren gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.
 
 
Die Einverständniserklärung für Minderjährige muss ausgedruckt und ausgefüllt mitgebracht werden,
ansonsten finden Sie vor Ort bei uns im Jugendtreff Einverständniserklärungen, welche dann hier
vor Ort ausgefüllt werden müssten.
 
 
Unsere Boulderwand
An der Boulderwand des Jugendtreffs der Stadt Preußisch Oldendorf erwarten euch auf 50m²
Kletterrouten in vielen verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Es wird eine Markierung auf
3 Meter angebracht, die als Obergrenze freien Kletterns ohne Sicherung dient. Um höher zu
klettern ist eine separate Sicherung nötig. Unsere Wand erfüllt natürlich die DIN EN 12572
für künstliche kletteranlagen und ich echte Handarbeit.
 
Sicherheit
Unsere speziellen Weichbodenmatten decken die komplette Sturzzone ab und sorgen dafür,
dass ihr heil wieder runter kommt, ob gewollt oder ungewollt. An immer neuen
Bewegungsproblemen von kindergerechten, sehr einfachen Routen bis zu extrem schweren
"Projekt" könnt ihr euch die Finger langziehen.
 
 
 
 
 

Einverständniserklärung für Minderjährige

 

Bitte gut leserlich in Druckbuchstaben ausfüllen.

 

 

Name, Vorname Erziehungsberechtigte/r

 


 

 

Straße, Hausnummer

 


 

 

PLZ, Ort


 

 

Telefon, Email (optional)


 

Hiermit erkläre ich mich einverstanden, dass mein Kind

                                                                (Name, Vorname),


 

  geboren am                                                                      (Geburtsdatum),


die Boulderwand des Jugendtreffs der Stadt Preußisch Oldendorf nutzen

darf. Durch meine Unterschrift bestätigt ich, dass mir die Risiken durch das

Ausüben des Bouldersports bekannt sind.

Als Erziehungsberchtigte/r hafte ich für die Schäden, die mein Kind verursacht.

 


Ort, Datum und Unterschrift des Erziehungsberechtigten